Herzlich Willkommen

Es ist mal wieder soweit, die Blog Sasion hat begonnen.
Diesmal führt mich meine Reise über den Äquator nach Indonesien, Java, Bali, Flores, Kommodo und Rinca Island und nach Kuala Lumpur in Malaysia.
Viel Spass beim Lesen meines Blogs. Wer möchte kann sich im neben stehend Link, mit mir vernetzen und bekommt automatisch eine Nachricht, wenn´s etwas Neues gibt.

Freitag, 8. April 2011

Yogyakarta an einem Freitag

ist nicht besonders zu empfehlen. Heute, am Freitag, da wollte ich in den Kraton,  in den Palast eines vergangenen Sultans. Leider hatte er heute geschlossen und es stand auch leider nicht in meinem Reisefuehrer drin. Daher musste ich mich mit ein paar Aussenaufnahmen zufrieden gegeben.
Den Palast werde ich jetzt leider nicht mehr zu Gesicht bekommen. Denn die Oeffnungszeiten sin von 8 bis 12 Uhr recht eingeschraenkt und an den naechsten Tagen werde ich zu dieser Uhrzeit nicht mehr in Yogya sein.

Aber der Reihe nach.

Man sollte in tropischen Laendern nicht die Vorzuege einer Klimaanlage unterschaetzen. Meine kleines schnuckeliges Zimmer hier hat leider nur einen Ventilator. Und diese Nacht ist das Thermometer nicht unter 26* C gefallen. Was das Schlafen doch etwas schwierig macht.
Nun gut, ich habe es auch nicht anders gewollt.

Eingang zu meinem momentanen Reich
Gehe bereits um 7 Uhr fruehstuecken. Es gibt ein sehr leckeres Nasi Goreng mit Kroepoek (Lieblingsknabberei aller Javaner und wird in den unterschiedlichsten Versionen zu fast jedem Essen serviert) und einen Tee.
Der nette Hollaender ist auch schon wach. Wir fruehstuecken also gemeinsam. Er wird leider heute schon weiter ziehen. :-(

Ich hingegen betreibe nach dem Fruestueck ein wenig Relaxing und lese am Pool mein Buch zu Ende.
Danach mache Yogya unsicher. 
Laufe ueber die Malioboro Road und schaue mir ein recht modernes Kaufhaus an. In dem es vier verschiedene Optiker gibt und alle verkaufen Tag Heuer, dass soll mir mal einer erklaeren. Sie sind nicht wesentlich preiswerter als bei uns. Einstiegspreis ab ungefair 300 Euro.
Werde auf der Starsse von ein paar Schulmaedels interview und fotografiert.
Anschliessend gehts zum Krotan, der ja leider  geschlossen hat und von dort weiter zum Vogelmarkt.
Der Stadtplan in meinem Reisefuehrer ist uebrigens fuer die Katz. Laut Plan sind es etwa 800 Meter vom Palast zum Markt, tatsaechlich gelaufen bin 2,6 km. (Laut GPS)
Habe mich unterwegs an einem Sate Stand gestaerkt. Mmmh. 5 knusprig mit Schwein und 5 Spiesse mit Huhn. Dazu die weltbeste Erdnusssosse und gegarten Reis aus dem Bananenblatt.

Gut am Vogelmarkt angekommen muss man erst mal andere Laender und Sitten verdauen. Bei uns waere mit Sicherheit der Tierschutz schon taetig geworden, aber hier scheint es ganz normal zu sein wie die Tiere gehalten werden. Nicht das sie krank aussehen wuerden, aber die Kaefige sind mitunter sehr klein und karg.

Dafuer kann man dann aber auch Kuriositaeten entdecken, wie z.Bsp.: gefaerbte Huehnerkuecken.
gefaerbte Kueken

Anders kann ich mir diese schillernden Farben nicht erklaeren.
In der Naehe vom Vogelmarkt ist noch ein kleiner Blumenmarkt, dem ich auch einen kurzen Besuch abstatte.
Mann koennte man hier Orchideen kaufen.

Orchideen, auf dem Blumenmarkt
Schade das ich mit dem Flieger unterwegs bin.
Laufe zurueck in die Innenstadt.
Als es anfaengt zu regnen, springe ich naechste Taxi um zurueck zum Hotel zu gelangen.

Da ich am Samstag zum Brobodur Tempel und Pramaban will, brauche ich auch noch eine Touroffice.
Finde eine Touroffice in meiner Strasse und buche dort meinen Ausflug.
Uebrigens hat der Koch im Hotel einen Narren an mir gefressen.
Heute morgen hat er sich schon gewundert, dass ich mir ein indonesisches Fruehstueck gewuenscht habe und nicht irgendein Toast mit was drauf. Beim verlassen des Hotels heute morgen hat er mir einen frisch gebackenen Teigkringel geschaenkt. (aehnlich eines Dounts, aber lang nicht so suess und fettig) und beim Reinkommen habe ich eine gebackene Gemuesetaeschen bekommen.
1 PS


Es gibt hier uebrigens vier oeffentliche Fortbewegungsmittel.
Fahrradrikscha
Pferdekutsche
Busse
und Taxis. Die Pferdekutschen stehen ueberall herum und zahlt etwa die Haelfte vom Taxipreis.
Mir tun allerdings die Pferde leid, weil sie den ganzen Tag auf Asphalt rum traben.

Mein Abendessen nehme ich im Hotel ein. Da ich morgen bereits um 4 Uhr aufstehen muss, gehe ich dementsprechend frueh ins Bett. Um 4.45 Uhr werde ich abgeholt fuer meinen Tagestripp.

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