Herzlich Willkommen

Es ist mal wieder soweit, die Blog Sasion hat begonnen.
Diesmal führt mich meine Reise über den Äquator nach Indonesien, Java, Bali, Flores, Kommodo und Rinca Island und nach Kuala Lumpur in Malaysia.
Viel Spass beim Lesen meines Blogs. Wer möchte kann sich im neben stehend Link, mit mir vernetzen und bekommt automatisch eine Nachricht, wenn´s etwas Neues gibt.

Sonntag, 10. April 2011

Der Merapi-Geburtstag

Heute fing der Tag schon wieder besonders frueh an, naemlich genau wie gestern um 4 Uhr.
Werde um fuenf von einem netten aelteren Fahrer abgeholt und es geht ab zum Vulkan Merapi. Die Fahrt nimmt etwa eine Stunde in Anspruch.
Gespickt von dem mehrfachen Halten unterwegs, damit ich meine Bilder machen kann.
So siehts um 5.40 Uhr hier aus:
der Merapi
Mal fast nicht in Wolken verschwunden. In spaetestens einer Stunde ist vom Kraterrand nichts mehr zu sehen.

Es ist auch heute am Sonntag schon wieder total viel auf den Strassen loss. Der helle Wahnsinn. Wir fahren an einem Strassenmarkt vorbei der nur von 3-6 Uhr geoeffnet hat. Dem entsprechend viel ist dort los.
Man begegnet allen moeglichen Menschen, verschiedener Altersklassen. Kinder die bereits spielen, Omas die die Einfahrt kehren, Vaeter die mit ihren Kindern zur Fahrradtour aufbrechen oder Leute die einfach nur am Strassenrand stehen und quatschen. Und alles vor 6 Uhr am Sonntag wohl gemerkt.

Der Merapi ist zur Zeit nur von einer Seite zugaenglich. Nur dort wo letztes Jahr im November (der letzte Ausbruch) die Asche runter gekommen ist. Dort wo sich die heisse Lava breit gemacht hat, ist ein Zugang zur Zeit leider nicht moeglich.
Dennoch ist die Verwuestung die so ein Vulkan anstellen kann, ueberall sichtbar.
Zum Beispiel hat kein Baum ueberlebt, dort wo die Asche runter gekommen ist. Gepaart mit riesigen Lavasteinen die er ausgespuckt hat.
ausgespuckte Lavasteine
Es sind keine Baeume mehr da, aber es waechst schon wieder

Daemme sind gebrochen und Flussbetten sind nicht mehr da wo sie einmal gemuetlich dahin flossen.
Am Fusse des Merapi hat sich inzwischen eine kleines Bretterdorf entwickelt, wo man parken kann und ein paar Meter naeher heran gehen kann.
Mehr geht zur Zeit nicht.
der Merapi

der Krater des Merapi
Wir wandern etwa 2 Stunden am Merapi herum, dann gehts zurueck nach Yogya. Wo ich eine gute Stunde spaeter eintreffe. Bedanke mich bei meinem Fahrer, der sich meiner angenommen hatte und den Fremdenfuehrer gespielt hat. Was ihm sichtlich Spass gemacht hat, ich war die einzige europ. Touristin und er ist von jedem angesprochen worden, ob er mich begleitet.

Da ich noch nichts gefruehstueckt habe, genehmige ich mir eins im Hotel. Damit man wieder zu Kraeften kommt. Es gibt Nasi Goreng Ayam und einen Javakaffee.

Es ist noch frueh am Morgen und ich entschliesse mich dann doch noch den Kraton zu besuchen. Den Palast des letzten Sultans. Da ich mir eine Blase gelaufen habe gehts mit Fahrradrikscha dort hin.
Rikscha
Leider etwas klein fuer mich. Aber soweit ist es zum Glueck nicht. Etwa 2 km.

Der Kraton empfaengt mich mit einer javanischen Tanzvorstellung, bei der ich 1 Stunde zusehe. Anschliessend drehe ich eine Runde durch den Palast. Die Innenraeume sind immer noch bewohnt und koennen leider nicht besucht werden.
Saeulenhalle im Kraton
Allerdings wird es mit der Ansprecherei meiner Person jetzt noch besser, bin heute sogar fuer irgendeinen lokalen Fernsehsender interviewt worden, wie mir Yogya und seine Umgebung gefaellt.
Nachdem ich das auch hinter mir habe, mache ich einen Spaziergang zurueck ins Hotel. Mit Blasenpflaster geht fast alles.
Dabei bummle ich durch eine Markthalle, shoppe etwas in einem Batik Laden, kaufe eine Yogya Gebaeck Spezialitaet und  entdecke einen Brillenhaendler.
Brillenhaendler
Braucht noch jemand eine Brille??

Anschliessend habe ich mich mit neuem Buch am Pool vergnuegt.
Jetzt gehts erst einmal zum Abendessen, in den Palast, wo sultanische Spezialitaeten serviert werden. Genau das Richtige fuer meinen Geburtstag.
Morgen gehts ab zum naechsten Vulkan. Der Bromo.
Abfahrt ist um 8.30 Uhr, eine recht christliche Zeit. Die Fahrt geht im Minibus dorthin. Etwa 450 km entfernt. Die Fahrt wird wohl 10 Stunden in Anspruch nehmen. Von daher passiert morgen nichts spannendes......

Keine Kommentare: